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neue Texte |
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Das
Umsatzsteuergesetz ist nichtig,
weil es gegen das
zwingende Zitiergebot gemäß Art. 19 I 2 Grundgesetz
verstösst. Alle auf diesem "Verstoss-Gesetz" basierenden
Verwaltungsakte sind daher nichtig, entfalten gegenüber
ihrem Adressaten keine Bindewirkung und sind ersatzlos
aufzuheben. Eine Heilung ist verfassungsrechtlich
rückwirkend nicht
zulässig oder möglich.
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1. Grundlagen und
wichtige Gerichtsverfahren
| 1.1.
Einleitung: |
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Begründung der Verfassungswidrigkeit des UStG
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Beispiel wie der Gesetzgeber das Problem
vermeiden kann |
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1.2.
Thematische Grundlagen: Darstellung der
Zusammenhänge
1.4. Die Weiterungen auf
die höchste Ebene
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Strafanzeige und OLG-Klageerzwingungsverfahren
gegen Finanzbeamte wegen Verdacht des schwerem Betruges
beim Thema Umsatzsteuer, führte zur ersten
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Verfassungsbeschwerde
zum Thema Nichtigkeit des UStG
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Die Beschwerde
wurde vom Verfassungsgericht nicht
angenommen |
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Warum?
Zur Erinnerung: Kein deutsches
Gericht kann sich mit Gesetzen
beschäftigen, deren Nichtigkeit bereits
unabänderbar eingetreten ist, da hier
nichts zu verhandeln oder zu entscheiden
ist! |
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1.5.Was sagen die Experten? |
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Der Bund
Deutscher Finanzrichter hat vor der
Einführung des § 27b UStG den Gesetzesentwurf
der Bundesregierung - von dieser zunächst als
inhaltsgleiche Ergänzung zur Abgabenordnung
präsentiert - als rechtsstaatlich
bedenklich bezeichnet und abgelehnt, weil
verfassungsrechtlich nicht zulässig.
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Das
Finanzministerium hat die höchst
sachverständigen Einwendungen mit
einer Begründung beantwortet, die absolut
konträr zu rechtskräftigen
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts
liegt. Die Gesetzesvorlage wurde nur
unwesentlich geändert! Bundestag und
Bundesrat haben entsprechend dem
Fraktionszwang den Gesetzesvorlagen des
Finanzministeriums zugestimmt! |
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Damit
hat sich die Exekutive angemasst, die
massiven Bedenken der ranghöchsten
Rechtsexperten der Judikative als nicht
verbindlich zu betrachten und hat dem
Bundestag eine Entscheidungsvorlage
präsentiert, die auch nach Meinung der
Mitglieder des Bundes Deutscher
Finanzrichter verfassungswidrig ist. |
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Es
wird hochinteressant, wie sich die derzeit
mit dem Thema der Nichtigkeit des UStG
beschäftigten Finanzrichter entscheiden. Die
Einwände des Bundes der Deutschen
Finanzrichter gelten mehr denn je!
Werden die Entscheidungen dem Diktat der
Exekutive folgen oder wird die Verfassung
der Bundesrepublik Deutschland und das
demokratische Basisprinzip der
Gewaltenteilung siegen? |
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Details |
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..... und
auch das sagt das Verfassungsgericht! |
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1. Art. 19 Abs. 1 S. 2 GG gilt nur für die
Gesetze, die darauf abzielen, ein Grundrecht
über die in ihm selbst angelegten Grenzen hinaus
einzuschränken. |
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2. Die
Bundesrepublik Deutschland ist eine
Demokratie, deren Verfassung von
ihren Bürgern eine Verteidigung der
freiheitlich-demokratischen Ordnung
erwartet und einen Missbrauch der
Grundrechte zum Kampf gegen diese
Ordnung nicht hinnimmt. |
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ganzer Text |
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| 2. Schlaglichter oder
Schlaglöcher?
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Christine Scheel, MdB, Grüne, Mitglied des Finanzausschusses,
äussert sich bei www.abgeordnetenwatch.de
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Frage vom 12.12.2007 an Gerda
Hasselfeld, MdB, CSU, in abgeordnetenwatch.de |
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die
Antwort
........ |
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Schlussfolgerung
der Kommentare von Gerda Hasselfeld: Thema
verfehlt! Der Gesetzgeber (Bundestag) wird von
den Regierungsparteien dominiert, die wiederum
die Exekutive (Ministerien) beherrschen -
oder umgekehrt. Dies bedeutet, dass die
Legislative das beschliesst, was die Exekutive
vorschreibt. Das staatstragende Prinzip der
demokratischen Gewaltenteilung ist damit ausser
Kraft gesetzt. |
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| 4.2.Grundgesetz |
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Kommentar Art 19 Grundgesetz
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| 4.3.Abgabenordnung |
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| 4.4. § 27 b
UStG |
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| 4.5. Nds.SOG |
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| 5. Urteile |
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| Bundesverfassungsgericht 27.05.2005 |
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| Bundessozialgericht 07.07.2005 |
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| Das Lüth Urteil |
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| Das
Justizverwaltungsakt - Urteil
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| Teile
hieraus: |
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Ein Gesetz kann nicht durch eine allgemeine
Verwaltungsvorschrift außer Kraft gesetzt oder
abgeändert werden, ebenso wie es nicht durch
einen Verwaltungsakt durchbrochen und nicht durch
eine Rechtsnorm, die im Vergleich zum Gesetz von
niedrigerem Range ist, verdrängt werden kann.
Diese dem Gesetz kraft Verfassungsrechts
innewohnende Eigenschaft, staatliche
Willensäußerungen niedrigeren Ranges, insbesondere
Verwaltungsakte und Allgemeinverfügungen, rechtlich
zu hindern oder zu zerstören, kann sich aber
naturgemäß nur auswirken, wo ein Widerspruch
zwischen dem Gesetz und der Willensäußerung
niedrigeren Ranges besteht. (vgl. BVerfGE 8, 155
[169 f.]). ( -2 BvR 883/73 und 379, 497, 526/74- vom
28. Oktober 1975 ) |
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Art. 19 Abs. 4 GG eröffnet einen Rechtsweg gegen die
öffentliche Gewalt zu den Gerichten auch dort, wo
das einfache Gesetz eine Klagemöglichkeit nicht
vorsieht (BVerfGE 27, 297 [308]; für den vorläufigen
Rechtsschutz auch BVerfGE 37, 150 [152 f.]).
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Mit der Bedeutung des Art. 19
Abs. 4 GG, der sich gegen "Selbstherrlichkeit
" der vollziehenden Gewalt richtet (BVerfGE 10, 264
[267]) ist es unvereinbar, daß die vollziehende
Gewalt selbst über die Bedingungen des Rechtswegs
verfügt, der gegen sie eröffnet wird.
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| 6. wichtige Links |
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Äusserung
Sachgebietsleiter FA Münster, Textdokument |
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Äusserung
Sachgebietsleiter FA Münster, Tondokument |
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Rechtsanwalt Lutz
Schäfer |
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